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Therapie bei Lungenkrebs

„Bei kleinzelligen Karzinomen strebt man keine OP an, weil der Tumor bei Diagnosestellung – egal was man findet – schon gestreut hat“, sagt Vogelmeier. Bei den nichtkleinzelligen Tumoren kommt es dem Lungenspezialisten zufolge auf das Entwicklungsstadium an. „Man versucht immer zu operieren, wenn es die Größe des Tumors erlaubt, weil das die besten Heilungschancen bietet.“ Während der OP werden in der Regel der betroffene Lungenlappen komplett entfernt und ebenso auch die Lymphknoten im Abflussgebiet des Tumors. Geht das nicht, muss eine Chemo- oder Strahlentherapie helfen. „Bei bestimmten Subtypen des Tumors ist auch eine biologisch orientierte Therapie mit einem der neuartigen Wirkstoffe möglich“, sagt der Experte. Haben die Krebszellen beispielsweise einen überaktiven Rezeptor für den Wachstumsfaktor EGF auf ihrer Oberfläche (EGF: Epidermal Growth Factor), macht das Blockieren dieses Rezeptors Sinn. Zugelassene Wirkstoffe sind in diesem Bereich Erlotinib (Handelsname: Tarceva) und Gefitinib (Handelsname: Iressa).

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