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Hautkrebs

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Ihre bis zu zwei Quadratmeter große Oberfläche trotzt Wind und Wellen, Staub und Bakterien - täglich, ein Leben lang. Wen wundert's, wenn sie dabei Schaden nimmt? Hautkrebs kann in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden. Nicht ohne Grund machten US-Onkologen das Melanom 2011 zum "Tumor des Jahres".

Bösartige Erkrankungen der Haut (schwarzer und weißer Hautkrebs, kutane Lymphome)

Krebs­er­kran­kun­gen der Haut tre­ten im­mer häufi­ger auf.

Krebserkrankungen der Haut treten immer häufiger auf. Besonders gilt dies für das Basaliom und das Plattenepithelkarzinom der Haut, die beide auch als weißer oder heller Hautkrebs bezeichnet werden. Einer der Gründe für die Zunahme des weißen Hautkrebses ist die intensive Einwirkung von UV-Strahlung auf die Haut, die eine Schädigung der Erbsubstanz der Hautzellen hervorrufen kann. In der Folge können sich dann zunächst Vorstufen des Hautkrebses, sogenannte aktinische Keratosen oder der M. Bowen, bilden.

Der schwarze Hautkrebs, das Melanom, geht von den Pigmentzellen der Haut aus. Er kann sich auch aus anfangs gutartigen Pigmentmalen entwickeln. Häufiger als der weiße Hautkrebs kann das Melanom Tochtergeschwülste entwickeln und damit einen aggressiveren Verlauf nehmen.

Gegenüber den vorgenannten Tumoren treten das Merkelzell-Karzinom, das Kaposi-Sarkom und das Dermatofibroma protuberans deutlich seltener auf. Das gilt auch für die Gruppe der Lymphomerkrankungen der Haut (kutane Lymphome), bei denen sich weiße Blutkörperchen (Lymphozyten) in der Haut absiedeln.

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Wissen

Die Haut ist das größ­te Or­gan des Men­schen. Ih­re bis zu zwei Qua­drat­me­ter gro­ße Ober­fläche trotzt Wind und Wel­len, Staub und Bak­te­ri­en - tägl­i­ch, ein Le­ben lang.

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Vorsorge / Prävention

Seit 2008 ha­ben al­le ge­setz­li­ch Ver­si­cher­ten ab 35 Jah­ren al­le zwei Jah­re ei­nen An­spruch auf ei­ne Früher­ken­nungs­un­ter­su­chung, das so­ge­nann­te „Haut­krebs­-­Scree­ning“.

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Diagnostik

Der hel­le Haut­krebs ist die häufigs­te Krebs­er­kran­kung des Men­schen. Er wird in Sta­tis­ti­ken aber weg­ge­las­sen, weil die Be­hand­lung in der Re­gel mit dem Her­aus­schnei­den er­le­digt ist.