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Anneliese Pohl Krebszentrum Marburg +49 6421 58-62729
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Andere Tumorerkrankungen

Außerhalb der seiner Spezialisierungen, behandelt das CCC auch viele weitere Tumorerkankungen.

Das Leistungsspektrum des CCC

Außerhalb seiner zertifizierten Krebszentren behandelt das CCC auch folgende Tumorerkrankungen:

  • Lymphom/Myelom
  • Gastrointestinale Tumoren
  • Tumoren der Lunge
  • Neuroonkologie
  • Urologische Tumoren
  • Pädiatrische Onkologie
  • Sarkome

Lymphom/Myelom

Professor Dr. Andreas Neubauer, Direktor der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie: Den Unterschied zwischen einer forschenden und nicht forschenden Klinik lernen Patienten spätestens in dem Moment kennen, wenn ihre Krankheit ein Stadium erreicht hat, ab dem man nach vorherrschender Lehrmeinung nichts mehr machen kann. An einer Uniklinik, wo man zu dieser Krankheit forscht, hat man dann zumindest immer noch eine Idee, was weiterhelfen könnte, und kann den Betroffenen zum Beispiel die Teilnahme an einer klinischen Studie anbieten. Wissenschaftliche Daten zum Hodgkin-Lymphom – einer Form der Leukämie – belegen: Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, haben eine bessere Prognose als Patienten außerhalb klinischer Studien. Da, wo viele klinische Studien laufen, die hoffentlich nicht von der Pharmaindustrie abhängig sind, ist eine bessere Behandlungsqualität zu erwarten als an einer nicht forschenden Klinik. Und grundsätzlich müssen diese Studien allen Patienten offenstehen.

Schilddrüsenknoten

Schild­drü­sen­kno­ten wer­den oft er­st im fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­um ent­deckt. Ei­ne krank­haf­te Ver­grö­ße­rung der Schild­drü­se ist meist aber kein Grund zur Sor­ge.

Die Schilddrüse ist ein unauffälliges Organ. Sie liegt vor der Luftröhre unterhalb des Kehlkopfs. Ihre Aufgabe ist es, die Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) zu produzieren. Sie sind für das Körperwachstum, die Wärmeproduktion und den Kalorienverbrauch zuständig. Dazu benötigt die Schilddrüse Jodverbindungen. Fehlt Jod dauerhaft, produziert die Schilddrüse Wachstumsfaktoren, die zur Vergrößerung des Organs und zur Bildung von Knoten führen können.

Nur etwa fünf bis zehn Prozent der Schilddrüsenknoten sind bösartig, die weitaus meisten sind gutartig“, sagt Prof. Dr. Markus Luster, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin. Dem Experten zufolge werden in Deutschland zwischen 5000 und 6000 Menschen mit der Diagnose Schilddrüsenkrebs konfrontiert. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Über die Ursache kann laut Markus Luster oft nur spekuliert werden: „Ein wichtiger Risikofaktor ist eine Bestrahlung am Hals – etwa im Rahmen einer Krebstherapie.“ Wer wegen eines Hirntumors oder eines Lymphoms bestrahlt wurde, sollte sich regelmäßig untersuchen lassen. In der Regel wächst ein Schilddrüsentumor symptomlos. „Wenn es Symptome gibt, dann sind es Knoten am Hals, die man tasten kann und die relativ schnell wachsen“, sagt der Experte. Typisch für fortgeschrittene Stadien der Erkrankung seien Schluckbeschwerden, Luftnot und Heiserkeit.

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Vorsorge / Prävention

Für ei­ni­ge Tu­mo­re­kran­kun­gen wer­den durch­aus ver­schie­de­ne präv­en­ti­ve Maß­nah­men emp­foh­len.

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